Es gibt unzählige Zitate über Musik: So hat etwa Victor Hugo gemeint: „Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ Und für Richard Wagner war Musik „die Sprache der Leidenschaft“.  Der berühmte österreichische Dirigent Nikolaus Harnoncourt ist ein glühender Verfechter von künstlerischer Betätigung im frühen Alter: „ Die Kinder müssen lustvolles Lernen lernen, sie müssen Zeit haben um ihre Phantasie zu erkunden, Zeit, die Bedeutung der wesentlichen Dinge selbst herauszufinden; da gehört die Kunst ganz nach vorne. – Die Weltsprache Musik muss sorgsam und liebevoll in jedes Kinderherz gepflanzt werden.“

Musikerziehung leistet einen bedeutenden Beitrag zur Persönlichkeitsbildung des Einzelnen und gibt Impulse für das harmonische Zusammenleben in einer Gesellschaft. Durch unsere hochtechnisierte und rational überbetonte Gesellschaft gehen für die Menschen lebensnotwendige emotionale Werte verloren. Verantwortungsbewusste und richtig verstandene Musikerziehung leistet einen Beitrag, um diese Defizite auszugleichen. Der Umgang mit Musik fördert dann menschliche Kräfte und Werte wie Kreativität, Spontaneität, Geduld und Ausdauer, Konzentrations- und Merkfähigkeit, Flexibilität und Selbstständigkeit, Rücksichtnahme und Toleranz sowie soziales Engagement.

Diese musikalische und kulturelle Bildung, brauchen wir mehr denn je um die  Gegenwart und Zukunft für uns Menschen und der Gesellschaft  meistern zu können.

Dazu braucht es eine Musikschule, welche mit verschiedenen Partnern wie Kindergarten, Volks- und Mittelschule, Harmoniemusik, Chören und anderen Ausbildungsinstitutionen und Musikinteressierten ein Musikkompetenzzentrum bildet.